Das Weingut

Luftaufnahme des Weinguts

Genf ist kein Detail.
Es ist das Thema.

Ein anspruchsvolles Terroir: Böden, Hänge, Ausrichtung

Unsere Parzellen sind als AOC Premier Cru Côtes de Russin klassifiziert.

Dieses Terroir, eines der anspruchsvollsten in Genf, zeichnet sich durch drei besondere Merkmale aus: steinige Ton-Schluff-Böden, markante Hänge, die vom Fluss Allondon geformt wurden, und eine reine Westlage, die den Charakter jedes Jahrgangs prägt.

Die Ton-Lehm-Böden: das Erbe der Eiszeiten

Zuerst die Böden. Eine Mischung aus Ton, Schluff und Steinen – ein direktes Erbe der Eiszeiten und der tertiären Molasse. Der Ton speichert genau die richtige Menge an Wasser. Die Steine leiten den Rest ab. Der Rebe fehlt es nie an etwas, aber sie bekommt auch nie zu viel. Es ist genau diese Spannung, die jene Präzision und Mineralität aufbaut, die man im Glas wiederfindet.
Foto des Bodens im Rebberg

30 bis 40 % Gefälle: der kontrollierte Stress, der Substanz schafft

Dann die Hänge. 30 bis 40 %. Steil. Die Rebe arbeitet, wurzelt tief, sucht. Dieser kontrollierte Trockenstress ist genau das, was die Substanz konzentriert und für Länge im Gaumen sorgt. Keine einfachen Erträge. Keine Verwässerung.
Foto des Rebberghangs

Reine Westlage: eine in Geduld aufgebaute Reife

Schliesslich die Ausrichtung. Reine Westlage. Die späte Nachmittagssonne, lang und schräg, die langsam reift, ohne jemals zu verbrennen. Eine vollkommene Reife, aufgebaut mit Geduld, was das Gleichgewicht zwischen Frische und Volumen erklärt, das unsere Weine systematisch entwickeln.
Foto einer Traube aus dem Rebberg

Die Hälfte des Weinbergs mit alten Reben

Die Hälfte unserer Reben sind alte Reben. Ihre Wurzeln haben die Oberfläche längst hinter sich gelassen, um das zu suchen, was die Tiefe des Bodens zu bieten hat. Was sie zutage fördern, ist eine Komplexität, die keine Kellertechnik herstellen kann. Sie war schon immer da, in der Erde, lange bevor Damien Simone beschloss, etwas daraus zu machen.